"Wer engagiert sich? In welchem Bereich? Und mit welchem zeitlichen Aufwand? Und gibt es Menschen, die sich noch für ein Engagement begeistern lassen? Nachzulesen im neuen Freiwilligensurvey (6. Bericht). Mit Blick auf die Ergebnisse lässt sich folgendes sagen:
"Die Engagementquote ist zwar nicht gestiegen, aber insgesamt bleibt sie hoch. Positiv ist auch das gewachsene Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Erkenntnisse des Surveys sprechen also nicht dafür, dass unsere Gesellschaft müde vom Engagement ist. Im Gegenteil, einige Bevölkerungsgruppen engagieren sich besonders häufig: An der Spitzenposition die 14 bis 29-Jährigen. Einige Fakten des Freiwilligensurveys regen aber auch zum Nachdenken an: Menschen mit einem hohen Bildungsabschluss engagieren sich weniger als zur letzten Befragung und zeitliche Faktoren spielen eine große Rolle bei einer Beendigung des Engagements. Ergebnisse wie diese geben Hinweise, wo Engagementförderung ansetzen könnte: Vereinbarkeit von Engagement mit Beruf, Familie und verschiedenen Lebenssituationen ist ein wichtiger Faktor, um Freiwillige zu gewinnen und zu halten. Hierfür braucht es durchdachte Formate, um den vielseitigen Bedürfnissen gerecht zu werden – Anerkennungskultur und Kurzzeitengagements sind hier nur zwei Stichworte. Eine ermutigende Nachricht lautet aber auch: Neben der nach wie vor hohen Quote, steckt in unserer Gesellschaft großes Engagementpotenzial. So heißt es in der Kurzfassung des Surveys:
Unter den nicht-engagierten Personen können sich 41 Prozent vorstellen, sich in den nächsten 12 Monaten freiwillig zu engagieren. 7 Prozent der Nicht-Engagierten wären „sicher“ und weitere 34 Prozent „vielleicht“ bereit, ein Engagement zu übernehmen.“ (B. Bursee Fachbeirat 6.FFS)
Freiwilligensurvey: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2348674/2393502/bd584f7043a033e56a1923af79abac55/2025-11-14-freiwilligensurveys-data.pdf?download=1





