Über den Zeitraum eines Jahres haben die Filmemacherin Ann Carolin Renninger und der Filmemacher René Frölke den norddeutschen neunzigjährigen Bauern Willi auf seinem Hof besucht und seinen Alltag begleitet. Entstanden ist ein Film, in dem in Alltagsbeobachtungen Raum und Zeit erfahrbar werden, und in dem Widerstände dazu da sind, überwunden zu werden. Die Hühner füttern, die Katzen streicheln, Kartoffeln schälen – Willi lebt seinen Alltag eigenständig, langsam und gemächlich. „Aus einem Jahr der Nichtereignisse“ ist so entschleunigt wie sein Protagonist.